Announcement!

  • u-conference 2016

    Unter dem Leitmotiv usability insights beschäftigte sich die u-conference am 18.02.2016 in praxisnahen Vorträgen mit Fragen rund um die Themen Usability, Testing und User Experience.

    Gemeinsam mit der FOM Hochschule für Oekonomie und Management Institute of Management & Information Systems (mis) veranstaltete die Digitalagentur Arrabiata Solutions eine Konferenz, die sich in spannenden und interessanten Vorträgen ausführlich den Themen Usability und User Experience widmete. Über 90 Teilnehmer lauschten den vielfältigen und praxisnahen Vorträgen der 11 eingeladenen Speaker. Die Themen reichten von Usability-Testing, Recht & Usability bis hin zu der Integration von technikfernen Menschen. Ein weiteres Highlight der Konferenz stellte das Testing Labor dar, in dem die Teilnehmer hautnah miterleben konnten, wie mit Hilfe von Eye-Tracking und Stresserkennung die Benutzerfreundlichkeit einer Website oder eines Online-Shops messbar wird.

  • Eröffnet wurde die zweite u-conference von Prof. Ricardo Büttner, der mit „Verräterische Blicke“ eine Einführung in die neurowissenschaftlichen Hintergründe der UX Forschung gab. Im Vortrag informierte er die Teilnehmer anhand interessanter und praxisnaher Beispiele über Usability-Messmethoden wie beispielsweise Eye-Tracking oder EEG. Im Anschluss konnten sich alle Teilnehmer im Labor von den verschiedenen Methoden überzeugen.

    Parallel dazu erhielten die Teilnehmer durch Diana Frank und ihren Vortrag „Das Einhorn im Käfig. Über die Wirksamkeit von UX im Unternehmen“ spannende Einblicke in das Thema Usability in Bezug auf Unternehmen. Dabei wurde deutlich, dass manchmal ein sinnvoller Wirkungsgrad nur mit Hilfe von neuen Strukturen erreicht werden kann.

    Dr. Marcus Trapp überraschte die Zuhörer ebenfalls mit einem anschaulichen und inspirierenden Vortrag „UX made of STEAL“. Er gab den anwesenden Teilnehmern einige interessante Anregungen zur kreativen Beschaffung von UX Ideen. Des Weiteren informierte er darüber, wie sich die Teilnehmer durch bereits entwickelte Produkte und ihre Handhabung inspirieren lassen können, ohne den Pfad des Plagiats zu beschreiten.

     

     

  • Anschließend stellten Robert Kowalski und Frank Thomsen den heutigen Ist-Zustand der App-Nutzung den smarten Assistentensystemen gegenüber. Durch Sensoren, Big Data und screenless thinking kann in Zukunft das individuelle Nutzerverhalten in den Vordergrund gestellt werden. Statt einer Massenpersonalisierung durch Apps, die die Nutzer mit der Zeit immer weniger bereichert, kann eine Individualisierung vorgenommen werden, die einen exponentiell anwachsenden Mehrwert schafft.

    Der Vortrag von Manfred Spatz „Ist Usability effizient messbar?“ zeigte anhand von praxisnahen Beispielen, dass die Nutzer und damit auch die Usability im Fokus jeder App-Entwicklung bzw. Website-Entwicklung stehen sollten. Dieser Blickwinkel sollte von Beginn der Entwicklung an eingenommen werden und als wichtiger Bestandteil in den Prozess integriert werden. Um seinen Vortrag abzurunden, führte er mit einem Teilnehmer einen UseLab durch.

    Der Vortrag „Labortests in der Praxis“ von Tobias Hauser gab einen ausführlichen Einblick in Usability Tests, die unsere Digitalagentur in Zusammenarbeit mit der FOM bereits durchgeführt hat. Es zeigte sich, dass Messmethoden wie EEG oder auch Eye-Tracking Emotionen aufdecken, die bei einem geringeren Messaufwand den Projektmanagern und Entwicklern verwehrt bleiben.


  • Ansgar Brossardt wies uns mit seinem Vortrag „Human Interfacedesign im Bereich Investitionsgüterdesign“ darauf hin, wie nah sich Mensch und Maschine im Bereich Usability stehen. Eine einfache und angenehme Bedienung kann die Marktentwicklung verschiedener Neuerungen enorm beeinflussen.

    Einen ganz anderen Blickwinkel zeigte Dorothea Erharter auf. Durch ihre Arbeit am Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität in Wien beschäftigt sie sich seit Jahren mit dem Forschungsthema „Interaktive Medien für technikferne Menschen“. Mitunter aufgrund des demographischen Wandels rückt die Gruppe der älteren Menschen in Bezug auf die Internetnutzung via Tablets und Smartphones immer mehr in den Vordergrund.

    Rechtsfragen sind nicht immer trocken und langweilig. Christian Kast bewies dies mit seinem Vortrag „Usability und Recht“. Anhand eines praxisnahen Beispiels informierte er über verschiedene rechtliche Regelungen, die vor allem auch für Website-Betreiber unumgänglich sind. Gleichzeitig gelang es ihm den Zuhörern zu vermitteln, auf welche Weise Recht und Usability ineinandergreifen. Kast demonstrierte dies am Beispiel der Impressumspflicht.

  • Als krönender Abschluss der u-conference gab Peter Rozek einen Einblick in das Thema Performance und UX". Seiner Meinung nach ist es zwingend notwendig der Performance einer Technologie von Anfang an eine hohe Priorität zuzuordnen. Nur so kann ein hoher Grad an Usability gewährleistet werden.

     

    Wir danken allen Teilnehmern, Speakern, Partnern und Organisatoren für eine gelungen u-conference 2016 und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

     

    Hier geht's zur u-conference-Website.


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