Das folgende Glossar stammt aus dem Werk "Website Handbuch" von Tobias Hauser, Christian Wenz und Flaurence Maurice. Es ist im März 2006 bei Markt + Technik erschienen. Für die hier vorliegende Online-Version wurde es leicht angepasst.
ABCDEFGHIJKLMNOP Q RSTUVWX Y Z
Zugänglichkeit einer Website für eine möglichst breite Nutzergruppe. Beispielsweise soll Blinden mittels Screen Readern, die Inhalte der Seite vorlesen, die Möglichkeit gegeben werden, im Web zu surfen. Aber auch für Menschen mit bestimmten Farbenblindheiten soll eine Website noch optimal nutzbar sein, indem beispielsweise ausreichend Farbkontrast berücksichtigt wird.
Technologiemix aus JavaScript und meist XML, um den Inhalt von Webseiten ohne Neuladen zu aktualisieren. Basiert auf dem XMLHttpRequest-Objekt und ist technologische Grundlage vieler Web 2.0-Websites. Zum Datenaustausch wird XML oder die JSON-Notation verwendet.
siehe Textmarke
Ein Anwendungsserver setzt auf dem Webserver auf und ist für den Einsatz mancher serverseitiger Technologien erforderlich.
Open Source- Webserver der Apache Foundation. Neben dem IIS der wichtigste Webserver, mit je nach Statistik um die 2/3 Marktanteil. Der Apache ist unter anderem für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar.
Computerhersteller, der seine eigenen Rechner und sein eigenes Betriebssystem Mac OS X herstellt. Apple entwickelt und verwendet den Safari als Webbrowser. Apple ist außerdem mit dem iPod – einem tragbaren MP3-Player – und mit iTunes – einem Musikshop – erfolgreich.
siehe Anwendungsserver
1. Application Service Providing – dies bezeichnet das Outsourcing von technischen Diensten. Z.B. kann ein Dokumentenmanagementsystem eines Unternehmens von einem externen Anbieter betrieben werden.
2. Active Server Pages. Serverseitige Technologie von Microsoft. Der Nachfolger ist ASP.NET.
Serverseitige Technologie von Microsoft und Nachfolger von ASP. ASP.NET basiert auf dem .NET Framework, einer großen Bibliothek aus Klassen. Diese Klassen stellen die Funktionalität zur Verfügung. ASP.NET kann mit unterschiedlichen Programmiersprachen, z.B. Visual Basic .NET, C# oder J#, geschrieben werden. ASP.NET läuft auf dem Webserver IIS.
Ein Tag kann eines oder mehrere Attribute zugewiesen bekommen. Jedes Attribut hat einen Wert.
Steht für die akustischen Stylesheets, die mittels CSS möglich sind.
Werbeform im Web. Banner werden meist oben oder unten auf einer Webseite angezeigt und führen den Nutzer bei Klick auf die Seite des Werbers.
Kleinere Websites tauschen untereinander Banner aus. Einer der ersten Vertreter dieser Marktnische war LinkExchange, das mittlerweile von Microsoft übernommen wurde.
Siehe Accessibility.
Gilt als Erfinder des Web. Entwickelte 1991/1992 HTML. Heute Vorsitzender des W3C.
Barrierefreie Informationstechnologie Verordnung. Deutsche Verordnung, die staatliche Institutionen verpflichtet, Accessibility-konforme Websites zu erstellen. Basis der BITV-Regeln ist WCAG.
siehe Webbrowser
Zeitspanne des großen Konkurrenzkampfes zwischen den Webbrowsern Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer, aus dem sich der Internet Explorer als Sieger herauskristallisiert hat. Die aktuellen Zugewinne von Mozilla und Firefox werden auch als zweiter Browserkrieg gewertet.
Common Gateway Interface. Eine Art Übertragungsprotokoll bzw. Schnittstelle für serverseitige Scripts. Diese werden dann in einer serverseitigen Programmiersprache wie beispielsweise Perl erstellt.
Cascading Sty lesheet. Format für Stylesheets. Stylesheet-Dateien haben die Dateiendung .css. Stile können in den Kopf der HTML-Seite, in eine externe Datei oder in ein Tag eingebunden werden. CSS ist ein Standard des W3C.
Bezeichnet den Nutzer bzw. den Rechner des Nutzers. Ist z.B. Teil des Client-Server-Modells. Client kann allerdings auch den Webbrowser bezeichnen.
Im Client-Server-Modell bezieht der Client Daten und Dienste vom Server. Im Web basiert das Client-Server-Modell auf HTTP. Der Webserver sendet HTML-Dateien an den Client, wenn dieser sie anfordert.
siehe Content Management System
Serverseitige Technologie von Macromedia/Adobe, der Firma hinter Flash. ColdFusion hat weitgehend dieselbe Funktionalität wie andere serverseitige Technologien, erlaubt allerdings als Besonderheit die Tag-basierte Programmierung.
Auf dem Webserver eingerichtetes System, das die automatisierte Verwaltung von Inhalten erlaubt. Die Bearbeitung der Inhalte ist über eine eigene Website möglich. Von den Bearbeitern der Inhalte werden dabei keine oder kaum HTML- und CSS-Kenntnisse verlangt. Dies gelingt über die Trennung von Content und Gestaltung. Ein CMS basiert auf einer serverseitigen Technologie.
Eine Datenbank speichert Daten in einer für den Nutzer logischen Ordnung. Die Datenspeicherung kann auf verschiedene Arten erfolgen: hierarchische, relationale, multidimensionale und objektorientierte Datenbanken. Heute sind die relationalen Datenbanken am weitesten verbreitet, XML-Datenbanken und objektorientierte Datenbanken gewinnen allerdings an Bedeutung. Eine Datenbank besitzt ein Datenbankmanagementsystem (DBMS), das für die Verwaltung zuständig ist.
Zentrale Registrierungsstelle für das deutsche Länder- Toplevel .de ( http://www.denic.de/de/).
siehe Document Management System
Angabe der verwendeten DTD in einer HTML oder XHTML-Seite. Gegen diese DTD wird die Seite validiert. Außerdem bestimmt der DocType das Rendering.
Dokumenten Management System. Dient zur Verwaltung, Ablage und Versionierung von Dokumenten. Technisch auf ähnlicher Grundlage wie Content Management System. Ein Dokumenten Management System stellt in der Praxis meist besondere Funktionalität zur Einbindung verschiedener Formate zur Verfügung und legt den Fokus auf den Lebenszyklus des Dokuments von der Erstellung bis zur Archivierung.
Document Object Model. Modell zum programmiertechnischen Zugriff auf Elemente einer HTML-, XHTML- oder XML-Seite. Das DOM sieht ein Dokument als eine Menge an Knoten und bildet sie in einer Baumstruktur ab. Die DOM älterer Browser unterscheiden sich von dem vom W3C standardisierten DOM, das in neueren Browsern zum Einsatz kommt. Im Browser wird mit JavaScript auf das DOM zugegriffen.
Eindeutiger Name für eine Website im Internet; beispielsweise in der Form www.domain.de. Die Domain besteht aus dem Host (oft www), dem Domainnamen an sich und der Top Level Domain. Die Top Level Domain ist ein Länderkürzel oder eine Gattungsbezeichnung.
Document Type Definition. Sprache zur Festlegung von DocTypes. Der Standard stammt ursprünglich von SGML, wurde mittlerweile vom W3C als Recommendation veröffentlicht.
European association for standardizing information and communication systems ( http://www.ecma-international.org/ ). Standardisierungsgremium, das unter anderem ECMAScript standardisiert.
Standardisiert den Sprachkern von JavaScript. Die Standardisierung begann erst im Nachhinein, als der Browserkrieg schon tobte. ECMAScript wird unter anderem auch als Sprachkern für ActionScript, die Skriptsprache von Flash verwendet.
Ein Editor ist ein Programm, um Programme oder HTML-Seiten zu erstellen. Im Web-Bereich unterscheidet man normale Text- und HTML-Editoren, die die Bearbeitung des HTML-Codes erlauben, und so genannte WYSIWYG-Editoren.
E-Learning steht f�r elektronisches Lernen � im engeren Sinne wird E-Learning heute auch oft als webbasiertes Lernen verstanden. Das Lernen mit Hilfe von Computern und Software kann synchron und asynchron erfolgen. Synchron hei�t, dass Lehrer und Sch�ler gleichzeitig die Software nutzen. Dies ist bei einer Online-Pr�sentation der Fall. Asynchron hei�t zeitversetztes Lernen. Es kommt beispielsweise bei Lernmanagementsoftware zum Einsatz, wenn der Lehrer Materialien f�r Sch�ler zur Verf�gung stellt.
Begriff für die Skriptprogrammierung. Ein Programm wird beim Eintritt eines Ereignisses angestoßen. JavaScript-Ereignisse werden in HTML als Attribute eingesetzt.
Gibt die Unterschiede einer Farbe an. Der Farbkontrast kann berechnet werden. Manche Farbkontraste wie z.B. Rot/Grün sind optisch besonders schlecht zu sehen.
Server zum Speichern von Dateien. Im Internet findet auf FTP basierender Datenaustausch statt.
Standalone-Browser des Mozilla-Projekts.
Vektorgrafiktechnologie von Macromedia, das sich im Internet als Quasi-Standard durchgesetzt hat. Gleichzeitig auch der Name der Entwicklungsumgebung für Macromedia. Flash-Filme haben den Dateityp SWF.
Eingabemaske, in der der Nutzer seine Angaben machen kann. Ein Formular kann aus verschiedenen Elementen wie Kontrollkästchen, Auswahlmenüs und Textfeldern bestehen. Formulare werden meist mittels einer serverseitigen Technologie versandt oder in eine Datenbank gespeichert.
Eine Webseite wird in mehrere Teile wie beispielsweise Navigationsleiste und Inhaltsframe unterteilt. Jeder dieser Teile ist eine eigene HTML-Seite und unabhängig vom Rest scrollbar.
Allgemein ein Rahmenwerk für die Programmierung. Stellt meist für eine serverseitige Technologie Hilfen und standardisierte Funktionalität zur Verfügung.
File Transfer Protocol. Übertragungsprotokoll für Daten. Mit diesem Protokoll laden Sie beispielsweise Ihre Website auf einen Webserver.
CompuServe Graphics Interchange Format. Ursprünglich von CompuServe entwickeltes Bildformat, das im Internet eingesetzt wird. Es unterstützt nur 256 Farben, kann dafür eine Transparenzfarbe enthalten. Außerdem lässt sich mit dem Format eine GIF-Animation speichern. GIF komprimiert mit dem LZW-Algorithmus und verkleinert deswegen Farbflächen beispielsweise in Schaltflächen besonders effektiv.
Folge von Einzelbildern wird im GIF-Format als Animation abgespeichert. Die Animation kann mit Verzögerung einmal, mehrmals oder unbegrenzt abgespielt werden.
Notation von Farben in HTML; beispielsweise #ffffff für Weiß. Das Muster funktioniert folgendermaßen: Das Doppelkreuz # markiert den Beginn der Farbnotation, in manchen Photoshop-Dialogen fehlt es auch. Die nächsten zwei Ziffern geben den RGB-Rot-Wert, die folgenden zwei den Grün-Wert und die letzten zwei den Blau-Wert an. Der Wert wird mittels Multiplikation der ersten Ziffer mit 16 und dann Addition der zweiten Ziffer gebildet. Um 256 Werte abbilden zu können, muss jede Ziffer 16 Werte annehmen können, deshalb reicht der Wertebereich einer Ziffer nicht aus. Alternativ werden 0 bis 9 und dann a (10) bis f (15) verwendet. ff ist also 15 * 16 = 240. Dann wird das zweite f = 15 addiert und heraus kommt der Wert 255 für die höchste Helligkeit. Dreimal ff für alle drei Grundfarben ergibt also Weiß.
In HTML oder CSS können Sie für eine Seite einen Hintergrund definieren. Dieser besteht entweder aus einer Farbe oder einem Bild.
Die Einstiegsseite einer Website. Bei kleinen meist privaten Websites auch als Gattungsbegriff gebräuchlich.
Anbieter von Speicherplatz auf einem Webserver meist zusammen mit einer oder mehreren Domains. Sie haben die Wahl zwischen einem eigenen Server, bei dem Sie vollen Zugriff haben, und einem Shared Hosting-Paket.
Hypertext Markup Language. Seitenbeschreibungssprache für Webseiten. HTML enthält Tags (Befehle), die vom Browser der Reihe nach interpretiert werden. Um HTML geht es in diesem Buch.
Hypertext Transfer Protocol. Übertragungsprotokoll für Daten im Web. Mit HTTP werden beispielsweise HTML-Seiten übertragen. Ein Übertragungsvorgang besteht aus der Anfrage (Request) des Webbrowsers und der Antwort (Response) des Webservers.
Nicht-lineare Organisation von Texten, die über Links netzartig miteinander verbunden sind. HyperText ist das Grundprinzip des Webs.
Internet Engineering Task Force. Standardisierungsgremium für viele wichtige Web-Standards wie z.B. HTTP.
Internet Information Service. Webserver, der bei den Microsoft-Serverbetriebssystemen mit ausgeliefert wird. Der IIS ist in verschiedenen Versionen bei Windows NT, 2000, XP Professional, 2003 und Vista dabei. Windows XP Home besitzt keinen IIS.
In HTML enthaltene Funktion, die es Ihnen erlaubt, ein Bild in mehrere Bereiche zu unterteilen und jeden Bereich mit einem Link oder sonstigen Funktionen zu versehen. Das Tag (Befehl) für eine Imagemap in HTML ist <map>, das für einen Bereich <area>.
Farben, die in einer Farbpalette zusammengefasst und aus einem größeren Farbraum herausgeschnitten wurden. Eine Farbpalette mit indizierten Farben kann maximal 256 Farben haben. Jeder Farbwert hat einen eigenen Index, der seine Position in der Palette festlegt. Indizierte Farben werden hauptsächlich beim Speichern im Dateiformat GIF eingesetzt.
Abspeicheroption für GIF -, JPEG - und PNG-Dateien. Die Dateien werden im Browser in mehreren Stufen aufgebaut. Bei GIF wird zunächst jede achte Zeile dargestellt. Bei JPEG und PNG wird die Datei von unscharf zu scharf abgebildet.
Weltumspannendes Rechnernetz. Beinhaltet mehrere Dienste wie E-Mail, FTP und World Wide Web
siehe IIS
Webbrowser von Microsoft. Der Internet Explorer hat den Browserkrieg gewonnen. Er ist heute der am weitesten verbreitete Browser. Vom Internet Explorer gibt es eine Windows- und eine Mac-Version. Letztere wird allerdings nicht weiterentwickelt.
1. Internet Protocol. Netzwerkprotokoll, das zusammen mit TCP die Protokollfamilie bildet, die die Basis des Internets ist.
2. IP-Adresse. Eine Nummer, unter der ein Rechner, egal ob Client oder Server, im Internet erreichbar ist.
Version der IP-Adresse, die mit vier Stellen zu je 256 Werten von 0 bis 255 arbeitet.
Erweiterte Variante der IP-Adresse, die mit sechs statt vier Stellen die Probleme der langsam ausgehenden IPv4-Adressen löst.
International Organization for Standardization. Standardisierungsgremium, das unter anderem SGML und einen mit Unicode parallel entwickelten Zeichensatz-Standard verwaltet. Die Spezifikationen der ISO sind kostenpflichtig.
Siebenschichtiges Grundmodell zur Netzwerkkommunikation. Das Internet-Modell wird oft in diesem Modell dargestellt.
Java 2 Platform, Enterprise Edition. Auf Java basierende Plattform für mehrschichtige Anwendungen.
Von Sun entwickelte Programmiersprache, die sich plattformunabhängig ausführen lässt. Dafür ist allerdings eine so genannte Virtual Machine nötig. Java kommt im Web auch clientseitig als Java-Applet zum Einsatz.
Programmiersprache, die von Webbrowsern interpretiert wird. Insofern auch oft als Skriptsprache bezeichnet. JavaScript ist eine Ergänzung zu HTML und wurde von Netscape ins Leben gerufen. JavaScript enthält wichtige Funktionen zum Programmieren wie beispielsweise Schleifen und Variablen.
Open Source Content Management System für kleinere und mittlere Webauftritte. Ursprünglich von der australischen Firma Miro entwickelt.
Joint Picture Experts Group. Dateiformat für das Web. JPEG hat eine verlustbehaftete Komprimierung und eignet sich besonders für Fotos und Grafiken mit vielen Farbabstufungen.
Die JavaScript -Variante des Internet Explorers . Der Name wurde auf Grund von Namensrecht-Problemen geändert.
JavaScript Object Notation. Kurzschreibweise für JavaScript-Arrays und -Objekte, die hauptsächlich zum Datenaustausch mit Ajax verwendet wird.
Java Server Pages. Serverseitige Technologie auf der Basis von Java.
Vorgang des Verschachtelns von CSS. Das Kaskadieren bestimmt auch die Reihenfolge, in der Stile präferiert werden.
Verweis von einer Webseite auf eine andere oder Verweis innerhalb einer Website (siehe Anker). Ein Link kann relativ (z.B. ../images) oder absolut ( http://www.mut.de/) erfolgen.
Ursprünglicher Name von JavaScript, als es von Brendan Eich bei Netscape entwickelt wurde.
Lempel, Ziv, Welch – Komprimieralgorithmus für Bildformate. Besonders gut für Farbflächen und im Web im GIF-Format eingesetzt.
Auf XML basierende Sprache, die die Darstellung von mathematischen Formeln gewährleisten soll. MathML kann mit XHTML verbunden werden.
Von der NCSA entwickelter Webbrowser, der als erster Grafiken in einer HTML-Seite anzeigte. Mosaic ist auch die Basis des Netscape Navigators.
Open Source-Projekt, das die Basis für den neuen Netscape-Browser (Netscape 6/7 und 8) legt. Das Besondere ist, dass der Quellcode offen liegt und sich jeder an der Entwicklung beteiligen kann. Der aktuelle Zwischenstand kann unter http://www.mozilla.org/ begutachtet werden.
Relationale Datenbank von Microsoft.
Bezeichnet den Einsatz von verschiedenen Medien. Im Web bedeutet Multimedia die Verwendung von Sound und Video, unter Umständen kombiniert mit Interaktivität.
Open Source-Datenbank. In der Kombination mit PHP Marktführer vor allem bei kleineren und mittelgroßen Websites.
National Center for Supercomputer Applications an der Universität Illionis. Dort wurde der Mosaic entwickelt.
Von Jim Clark und Marc Andreessen gegründet. Mittlerweile von AOL aufgekaufter Software-Hersteller. Von ihm wird der Webbrowser Netscape Navigator programmiert. Dieser liegt mittlerweile in Version 8 vor.
Webbrowser der norwegischen Firma Opera. Leichtgewichtig und mit viel Funktionalität. Der Opera wird kostenpflichtig ohne Werbung und kostenfrei mit Werbung angeboten.
Software-Hersteller. Vor allem bekannt für seine relationalen Datenbanken, die in größeren Unternehmen und sehr großen Webprojekten zum Einsatz kommen.
Bezahlsysteme, die die Abrechnung von Shops und anderen E-Commerce-Anwendungen erlauben. Hierunter fällt die Kreditkartenabrechnung und Mikropayment-Verfahren für kleinere Summen.
Portable Data Format. Von Adobe begründetes, im kostenlos verfügbaren Acrobat Reader darstellbares Format. Hat den Vorteil, Inhalte immer gleich zu layouten, und wird im Web häufig für Anmeldungen, Vordrucke, Rechnungen und Ähnliches eingesetzt.
Serverseitige Technologie. Ist in Verbindung mit der CGI die erste weit verbreitete serverseitige Technologie. Heute hat Perl im Web deutlich an Bedeutung verloren.
Format für Bilder im Web. Wurde entwickelt, um Copyright-Probleme mit dem GIF-Format zu umgehen, hat sich dann aber über GIF hinaus entwickelt. Unterstützt als PNG-8 256 Farben, als PNG-24 sogar über 16,7 Millionen. PNGs werden verlustfrei mit LZW komprimiert und erlauben Transparenz sowie Animationen. Allerdings erlaubt der Internet Explorer Transparenz nur mit Anpassungen.
PHP: Hypertext Preprocessor. Serverseitige Technologie mit der größten Verbreitung. PHP ist ein Open Source-Projekt. Seine Marktstellung gewann PHP durch die einfache Bedienbarkeit und den großen Funktionsumfang.
Open Source-Datenbank, die als Alternative zu MySQL gilt.
Serverseitige Technologie mit geringerer Verbreitung. Vor allem für das Framework und CMS Zope und Plone.
Dokument Management System oder Content Management System mit Workflow-Komponente, die einen Freigabeprozess für Redakteure enthält.
Bezeichnet die Darstellung von Inhalten im Webbrowser. Eine HTML-Seite muss vom Quellcode in eine Webseite gerendert werden.
RGB steht für Rot, Grün und Blau. Das RGB-Farbsystem fügt die drei Farbkanäle zusammen und bildet daraus die Farben. Das Zusammenfügen der Farben wird auch als additive Farbmischung im Gegensatz zur subtraktiven des Drucks bezeichnet. Monitore verwenden das RGB-Farbsystem. Deswegen setzen HTML und CSS Farben aus diesem System ein.
siehe Wurzelverzeichnis
RIA steht f�r Rich Internet Applications. Gemeint sind Webanwendungen, die dem Nutzer dank dynamischer Datenanbindung oder besonderer Interaktionsm�glichkeiten einen Mehrwert gegen�ber bisher bekannten Websites liefern. Das kann vom Shop mit der dreidimensionalen Produktpr�sentation bis zur Oberfl�che f�r eine Controlling-Software reichen. Realisiert werden RIAs mit Ajax, Flash, Flex und Silverlight. Mehr Informationen zum Begriff finden Sie in einer Kolumne von Arrabiata-Mitbegr�nder Tobias Hauser.
Serverseitige Technologie mit geringerer Verbreitung. Bekannt ist vor allem das Framework Ruby on Rails.
In CSS verfügbare Zuweisungsmöglichkeit von Stilen zu bestimmten Elementen.
1. Programm, das einen bestimmten Dienst oder bestimmte Protokolle implementiert. Z.B. ein Webserver, der HTTP verwendet.
2. Rechner, auf dem das Programm läuft.
Oft werden beide Begriffe auch synonym verwendet.
Programmiersprache bzw. -technologie, die anspruchsvollere Aufgaben im Rahmen einer Website übernimmt. Dazu zählt beispielsweise der Mail-Versand oder die Datenbankanbindung.
SEO steht f�r Search Engine Optimization oder Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Der Begriff umfasst Methoden, um das Ranking einer Website in den bekannten Suchmaschinen wie Google zu verbessern.
Standard Generalized Markup Language. Diese Beschreibungssprache bildet die Grundlage sowohl von HTML als auch von XML. Sie ist bei der ISO standardisiert und stammt ursprünglich von GML (Generalized Markup Language), die wiederum auf IBM zurückgeht. SGML wird heute noch teilweise im Verlagsbereich eingesetzt.
Bezeichnet Pakete bei Hostern. Ein Paket ist eine Einheit auf einem Webserver, der mit mehreren anderen Websites geteilt wird.
Plugin von Microsoft, das �hnliche Funktionalit�ten wie Flash besitzt. Dabei wird die Oberfl�che im XML-Format XAML gestaltet, die eigentliche Logik entsteht in einer Programmiersprache wie C#.
Auf den Verkauf von Produkten ausgerichtete Website. Charakteristisch sind Funktionalitäten wie Warenkorb, Bestellmöglichkeiten und ein Payment-System. Technisch steckt hinter einem Shop eine serverseitige Technologie.
Digitale Musikstücke und Sounds haben nur in Flash größere Bedeutung. In Webseiten wird Sound aus Gründen der Usability oft eher vermieden. In CSS gibt es mit auralen Stylesheets Möglichkeiten, Sounddarstellung von Webseiten zu steuern.
Secure Socket Layer. Ursprünglich von Netscape entwickeltes Verschlüsselungsverfahren für die Übertragung per Web. Bei einer sicheren Verbindung trägt HTTP den Namen HTTPS.
Stylesheets dienen in HTML-Seiten der Formatierung und Positionierung von Elementen. Das Besondere an Stylesheets ist, dass eine Definition einmal an zentraler Stelle vorgenommen wird und dann auf verschiedene Bereiche angewendet werden kann.
Für Stylesheets muss eine spezielle Sprache eingesetzt werden. Bei normalen HTML- und XHTML-Seiten ist das CSS. Für XML gibt es unter dem Oberbegriff XSL noch eine weitere Stilsprache, die allerdings weitreichendere Möglichkeiten bietet.
Scalable Vector Graphics. Auf XML basierendes Vektorgrafik- und Animationsformat. Vom W3C als Konkurrent von Flash bzw. SWF angetreten. Hat durchaus Nischen z.B. in der Kartographie gefunden, kann sich aber gegen Flash bisher nicht durchsetzen.
Flash File Format. Das Format von Flash-Filmen. Es wird vom Flash-Player, einem Webbrowser-Plugin interpretiert und dargestellt. SWF hieß in früheren Versionen Shockwave Flash und Small Web Format.
Eine Tabelle in HTML besteht aus Zeilen mit darin enthaltenen Zellen. Neben dem klassischen Einsatz zur Datendarstellung können Tabellen auch zum Positionieren von Objekten und zum Strukturieren einer Webseite verwendet werden. Aus Accessibility-Gesichtspunkten wird dazu heute aber eher ein CSS-Layout empfohlen.
Ein HTML-Befehl wird Tag genannt. Die meisten Tags bestehen aus einem Anfangs-Tag und einem End-Tag.
Transmission Control Protocol. Verbindungsorientiertes Transportprotokoll, das zusammen mit IP die TCP/IP-Protokollfamilie bildet. Diese wiederum ist die Basis des Internets.
Verweis innerhalb einer HTML-Seite. Sie definieren mit einem Anker die Stelle, an die Sie springen. Mit einem Link und angehängtem # verweisen Sie darauf.
Länder- oder Gattungskennung für eine Domain. Die von der Denic verwaltete Toplevel für Deutschland ist z.B. .de. Die österreichische Toplevel ist .at, die schweizerische .ch.
GIF-Grafik, die aus einer einzigen Farbe besteht, welche transparent geschalten wurde. Sie wird häufig in Tabellen als Platzhalter und zum Positionieren eingesetzt.
Open Source Content Management System, das sich vor allem durch seine gute Organisation und ein sehr gutes Rechtemanagement auszeichnet. TYPO3 wurde 1997 von Kasper Skårhøj entwickelt und ist aktuell in der Version 4.x.
Vom Unicode Consortium herausgegebener Zeichensatz, der aktuell in der Version 4.x gültig ist. Der Zeichensatz dient dazu, die Zeichen aller Sprachen einheitlich zu definieren. Unicode wird parallel zum ISO 10646 entwickelt.
Uniform Resource Identifier. Heute oft synonym zum URL gebrauchter Begriff für eine eindeutige Adresse im Internet. Das W3C definiert die Unterschiede ( http://www.w3.org/Addressing/).
Uniform Resource Locator. Die Internetadresse, die man auch bei einem Link angeben muss, also beispielsweise http://www.mut.de/.
Uniform Resource Name. Oft mit URL verwechselt. Heute eigentlich als Bezeichnung für XML-Namensräume eingesetzt.
Nutzbarkeit. Oberbegriff für Aktivitäten, um den Nutzer eine einfach zu bedienende Website zur Verfügung zu stellen. Usability ist sowohl für die HTML- und CSS-Entwicklung als auch für die grafische Gestaltung relevant.
Feststellen der strukturellen Richtigkeit eines Dokuments. HTML- und XHTML-Dokumente können mit ihrem DocType validiert werden.
Bewegte Bilder führen im Web ein Schattendasein. Plattformübergreifende Videodarstellung bietet fast ausschließlich Flash. Ansonsten konkurrieren Formate für QuickTime, Real Player und Windows Media Player. Die Einbindung dieser Video-Dateien geschieht direkt in HTML.
Visual Basic Script. Skriptsprache von Microsoft, die sowohl clientseitig als auch im Rahmen von ASPserverseitig eingesetzt wird.
World Wide Web Consortium. Konsortium zur Findung und Festlegung von Internetstandards wie beispielsweise HTML 4.01 und XHTML. Zu finden ist das W3C unter der Adresse http://www.w3.org/.
Wireless Application Protocol. Protokollfamilie für die Übertragung und Darstellung von Daten auf mobilen Endgeräten wie Handys. Heute wird vor allem noch WML eingesetzt, obwohl WAP wegen gescheiterter Marketing-Kampagnen, hoher Kosten und langsamer Leitungen schon als Flop galt.
Web Content Accessibility Guidelines. Regeln des W3C für Accessibility-konforme Websites ( http://www.w3.org/TR/WCAG/).
Das World Wide Web (WWW oder W3) ist der grafische Teil des Internets. Um Seiten des World Wide Web betrachten zu können, benötigen Sie einen Webbrowser, der die HTML-Seiten interpretiert.
Ursprünglich war Web 2.0 der Name einer Konferenz, wurde dann allerdings zum Synonym für Websites wie Google Maps und YouTube. Oft werden darunter auch nur Websites verstanden, die mit vom Nutzer generiertem Inhalt arbeiten. Aus technischer Sicht ist vor allem der Einsatz von JavaScript und Ajax für Web 2.0-Websites bemerkenswert.
Der Webbrowser stellt die HTML-Seiten dar. Dazu interpretiert er den HTML-Code und rendert die Seite. Außerdem stellt er die Grafiken dar. Mit Plugins, die meist schon mitgeliefert werden, können Sie zusätzliche Formate darstellen wie beispielsweise Flash.
Einzelne HTML-Seite mit den zugehörigen Bildern. Eine Webseite ist meist Teil einer Website.
1. Rechner, der ständig an das Internet angebunden ist.
2. Software, die die Webserver-Funktionalität bereitstellt, z.B. IIS und Apache
Beide Begriffe werden oft auch synonym verwendet. Per URL kann jeder Nutzer mit Internetanschluss auf die Webseiten auf dem Webserver zugreifen. Um Daten auf den Webserver zu laden, wird meist FTP eingesetzt.
Farbpalette mit 216 Farben, die es bei 8-Bit Farbauflösung sowohl auf dem Macintosh als auch unter Windows gibt. Sie sorgt für sichere Farbdarstellung auch bei Monitoren mit nur 256 Farben. Die websichere Farbpalette wurde ursprünglich von dem Browser-Hersteller Netscape entwickelt. Sie wird allerdings heute nur noch wenig eingesetzt.
Eine Website ist ein komplettes Internetangebot, das sich unter einem Domainnamen verbirgt. Eine Website besteht also meist aus mehreren Webseiten. Die Einstiegsseite wird als Homepage bezeichnet.
Der Wert ist die Information, die einem Attribut zugewiesen wird. Ein Wert kann aus Zahlen oder Zeichen bestehen. Dies hängt von der Art des Attributs ab.
Wireless Markup Language. Tag-basierte XML-Sprache für mobile Endgeräte. Auf vielen Mobiltelefonen statt HTML verwendet. WML ist Teil der WAP-Familie.
Bezeichnet ein korrektes Dokument gemäß der XML-Regeln. Syntaxfehler und andere Regelverletzungen stören die Wohlgeformtheit. Sagt allerdings nichts über die korrekte Struktur eines Dokuments aus. Letzteres wird über das Validieren festgestellt.
Das Hauptverzeichnis eines Webservers, in dem die Daten liegen. Bei einem Shared Hosting-Paket das Hauptverzeichnis des jeweiligen Pakets.
What You See Is What You Get. Bezeichnet Editoren, die eine Design-Ansicht bieten, so dass Webdesigner ihre HTML-Seite zusammenklicken können, während sie ihr Ergebnis bereits sehen.
Extensible Hypertext Markup Language. Unter diesem Oberbegriff wird die Standardisierung von HTML nach XML-Richtlinien zusammengefasst.
Extensible Markup Language. Metasprache, die im Web-Umfeld zur Datenhaltung eingesetzt wird. Mittels XML kann man andere Sprachen definieren. Der Standard wird vom W3C gepflegt. XML arbeitet mit Tags und Attributen.
Sprache zur Definition der Struktur von XML-Dokumenten. Arbeitet ähnlich wie eine DTD, ist aber selbst komplett XML-basiert.
Standard zur Suche und Adressierung von Knoten in XML-Dokumenten.
Standard zur Abfrage von XML-Dokumenten. An die Datenbankanfragesprache SQL angelehnt. Bisher noch nicht im großen Praxiseinsatz.
eXtensible Stylesheet Language. An XML angelegte Sprache für Stile. Besteht aus zwei Teilen: XSL:FO und XSLT.
XSL Formating Objects. Formatsprache für Seitenformatierung von XML-Dokumenten. Wird oft verwendet, um XML-Dokumente in PDF umzuwandeln.
eXtensible Stylesheet Language Transformations. Sprache, mit der auf XML-basierende Dokumente in andere Dokumente transformiert werden können. Häufig eingesetzt, um aus XML-Dokumenten HTML bzw. XHTML zu machen.